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Die richtige Maske zum Schulstart

3 Schüler sitzen mit Maske im Klassenzimmer

© Oksana Kuzmina / Adobe Stock

Die gesetzliche Unfallversicherung gibt Eltern Hinweise und Tipps, was beim Tragen von Masken in der Schule zu beachten ist.

Das neue Schuljahr naht oder hat gerade begonnen, die Inzidenzen steigen und nur sehr wenige Kinder und Jugendliche haben einen vollständigen Impfschutz. Damit alle Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien gesund und sicher lernen können, müssen sie im Schulalltag die Hygienemaßnahmen zum Schutz vor einer Corona-Infektion beachten. Dazu zählen vor allem gründliches Händewaschen, das Einhalten der Husten- und Niesetikette sowie das Wahren des Abstands von mindestens 1,5 Metern. Im Präsenzunterricht wird dieser Mindestabstand aber oft unterschritten. Dann ist es wichtig, Mund und Nase mit einer Maske zu bedecken.

„Um Infektionen zu vermeiden, sollten Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen eine medizinische Gesichtsmaske im Schulgebäude tragen“, sagt Annette Michler-Hanneken, Leiterin des Fachbereichs Bildungseinrichtungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Neben den medizinischen Gesichtsmasken sind weitere Maskenarten im Umlauf. Welche Maskenart in welcher Form schützt, zeigt dieser Überblick:

  • Mund-Nasen-Schutz (MNS, medizinische Gesichtsmaske): geprüftes und zertifiziertes Medizinprodukt. Schützt andere vor Tropfen in der Ausatemluft der tragenden Person (Fremdschutz) und die tragende Person vor Schleimhautkontakt mit den eigenen, eventuell kontaminierten Händen.
  • FFP2-Maske (filtrierende Halbmaske oder Atemschutzmaske): geprüft und zertifiziert als Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) für Erwachsene. Schützt die tragende Person vor dem Einatmen von Tröpfchen, Aerosolen und kleinster luftgetragener Partikel (Eigenschutz) und ohne Ausatemventil auch andere (Fremdschutz). Es gibt sie auch für kleinere Gesichtsformen. Sowohl FFP2 als auch MNS müssen ein CE-Kennzeichen tragen.
  • Mund-Nase-Bedeckung (MNB, auch Alltagsmaske): textile, nicht geprüfte und nicht zertifizierte Maske. Hierzu zählen auch Maskenüberzieher aus Vlies die vermehrt verkauft werden. Die Barrierewirkung nach außen sowie der Fremd- und Eigenschutz vor einer SARS-CoV-2 Infektion sind aufgrund unterschiedlicher Beschaffenheit (z. B. Art des Stoffs, Anzahl der Lagen) und fehlender Untersuchungen von MNB unbekannt. Aus diesem Grunde wird das Tragen von MNB aktuell nicht mehr empfohlen.

Hier gelangen Sie zur vollständigen Pressemitteilung.