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Unfallversichert im Ferienjob oder Praktikum?

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Die Ferienzeit bietet für viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums schon einmal in verschiedene Berufe reinzuschnuppern oder mit einem Ferienjob das Taschengeld aufzubessern. Aber wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus?

Versicherungsschutz

Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz besteht für Schülerinnen und Schüler während eines Ferienjobs oder Praktikums. Dies gilt unabhängig von der Dauer des Praktikums bzw. des Arbeitsverhältnisses oder der Höhe des Entgelts.

Unbezahlte Praktika sind ebenso versichert wie der Mini- oder Midijob.

Zuständiger Unfallversicherungsträger ist die Berufsgenossenschaft oder die Unfallkasse des Unternehmens. Der Unfallversicherungsschutz ist bei Ferienjob oder Praktikum für den Versicherten beitragsfrei. Die Kosten trägt allein der Arbeitgeber.

Versicherungsumfang

Versichert ist die eigentliche Tätigkeit im Rahmen des Praktikums bzw. Ferienjobs wie auch die Wege zur Arbeitsstelle und zurück nach Hause.

Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt im Versicherungsfall die Kosten der Heilbehandlung, der Rehabilitation und zahlt Verletztengeld. Sollte ein Unfall bleibende Beeinträchtigungen hinterlassen, so werden auch Rentenleistungen erbracht.

Haftung

Da die Schülerinnen, Schüler und Studierenden wie Beschäftigte in den Betrieb eingegliedert sind, gilt auch hier das Haftungsprivileg. Das heißt, zivilrechtliche Haftungsansprüche für Personenschäden untereinander entstehen nur, wenn der Unfall vorsätzlich herbeigeführt wurde. Für die Aufwendungen des Unfallversicherungsträgers im Rahmen eines möglichen Regresses haften die Beteiligten nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Peter Dorn (Tel.: 0531 27374-36).