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Sehen und gesehen werden: Sicherheit durch Sichtbarkeit auf dem Schulweg

Schüler im Dunkel mit reflektierender Kleidung

© DGUV

Die Tage werden kürzer, das Unfallrisiko steigt: Laut Statistischem Bundesamt verunglücken von November bis Januar verglichen mit dem Jahresdurchschnitt ein Drittel mehr Fußgänger, denn in Dunkelheit und Dämmerung verkürzt sich die Sichtweite von Autofahrenden erheblich. Personen in dunkler Kleidung werden erst ab einer Entfernung von unter 25 Metern erkannt. Bei einer Vollbremsung aus 50 km/h beträgt der Bremsweg jedoch etwa 28 Meter – zu spät für den Fahrer oder die Fahrerin, um rechtzeitig reagieren zu können. „Kinder sind in der dunklen Jahreszeit im Straßenverkehr besonders gefährdet“, so Sabine Bünger, Leiterin des Sachgebiets Verkehrssicherheit in Bildungseinrichtungen bei der DGUV. Deshalb weist die Präventionskampagne kommmitmensch der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften auf die herausragende Rolle von Sichtbarkeit bei der Prävention von Unfällen hin.

Wer reflektiert, wird gesehen – Reflektoren an der Kleidung

Bereits das Tragen heller Kleidung verbessert die Sichtbarkeit von Fußgängern und Radfahrenden auf 40 bis 50 Meter. Zusätzliche Sicherheit bieten Reflektoren, durch die Verkehrsteilnehmende auch bei schlechten Sichtverhältnissen bereits ab 160 Metern erkannt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Autoscheinwerfer Reflektoren anleuchten, erhöht sich, wenn sie rundherum an Stellen der Kleidung angebracht sind, die bewegt werden. Besonders die untere Körperhälfte sollte nicht vernachlässigt werden, da diese zuerst von Fahrzeugscheinwerfern angestrahlt wird. Reflektoren gibt es zum Aufnähen oder Aufkleben.

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