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Risiko Hitze - In 6 Schritten zum Hitzeschutzplan

Hitze führt nicht nur zu Umwelt- und Gesundheitsproblemen, sie ist zudem ein wirtschaftlicher Risikofaktor. Mit steigenden Temperaturen sinkt die Produktivität, die Fehleranfälligkeit nimmt zu, es kommt zu mehr Krankheitstagen und damit zu spürbaren Folgen für Unternehmen und Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund gewinnt der betriebliche Hitzeschutz an strategischer Bedeutung.

Was sollten Unternehmen tun?

Hitzeschutz ist Arbeitsschutz. Er sollte zudem mit UV-Schutz zusammen gedacht werden. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen sind verpflichtet, Gefährdungen der Beschäftigten zu beurteilen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen empfehlen ein systematisches Vorgehen. Hitze muss in der Gefährdungsbeurteilung als Risikofaktor erfasst werden – sowohl für Außen- als auch Innenarbeitsplätze. Entsprechende Maßnahmen nach dem TOP-Prinzip, also technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen, werden daraufhin abgeleitet. An dieses Prinzip knüpft die Erstellung betrieblicher Hitzeschutzpläne an. Dieser definiert Verantwortlichkeiten und legt klare Abläufe fest.

In 6 Schritten zu einem betrieblichen Hitzeschutzplan

  1. Relevante Personen identifizieren und für Hitzeschutz sensibilisieren
  2. Arbeitsbereiche und Tätigkeiten systematisch strukturieren
  3. Hitze- und UV-Belastung erfassen und beurteilen
  4. Geeignete Hitzeschutzmaßnahmen festlegen und umsetzen
  5. Hitzeschutzmaßnahmen klar kommunizieren
  6. Maßnahmen regelmäßig evaluieren und kontinuierlich verbessern

Sie haben weitere Fragen oder benötigen weitere Informationen? Wenden Sie sich bitte an Toni Bienroth (E-Mail: bienroth@bs-guv.de, Tel.: 0531 27374-43).